Pallotti-Klettercup 2014

Tolle Stimmung beim Pallotti-Klettercup 2014

 

Bereits samstags (05.04.14) beim Training war deutlich, dass der 19. Pallotti-Klettercup ein besonderer Klettercup werden würde. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren in diesem Jahr besonders gut vorbereitet und nutzten das Training, um die neu geschraubten Kletterrouten zu studieren und auszuprobieren.

Am Sonntag (06.04.14) begann die Veranstaltung wie gewohnt sehr harmonisch und freundschaftlich. Gesichert von den Kletterübungsleitern des Pallotti-Hauses kletterten die Kinder und Jugendlichen in festgelegten Altersgruppen und ermittelten in insgesamt vier Ausscheidungsrunden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der jeweiligen Finalrunden. Danach erhielt jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer im Rahmen einer Siegerehrung, an der Herr Faust (Bürgermeister von Ensdorf), Herr Brill (Leiter des Jugendamtes Neunkirchen) sowie die Einrichtungsleitung des Pallotti-Haus teilnahm, eine Urkunde.

Die Erstplatzierten konnten sich über einen Pokal freuen, die Zweit- und Drittplatzierten über schöne Preise. Bemerkenswert war an beiden Tagen einerseits das enorm hohe Kletterniveau, andererseits die sehr ausgeprägte Unterstützung. Insgesamt verlief die gesamte Veranstaltung sehr harmonisch, geprägt von gegenseitiger Motivation und Anfeuerungsrufen. Im nächsten Jahr feiern wir unser 20-jähriges Jubiläum. Nach solch einer tollen Veranstaltung freuen wir uns besonders darauf.

Hier die Ergebnisse:

Mädchen bis 12 Jahren:

  1. Platz: Maike Trenz
  2. Platz: Michelle Schmitt
  3. Platz: Anna Marie Bourgeois

Mädchen 13-14 Jahren:

  1. Platz: Monja Becker
  2. Platz: Lena Trenz
  3. Platz: Vanessa Günther

Mädchen 15 und älter:

  1. Kimberley Goedecke
  2. Vanessa Morsch
  3. Jasmin Drexler

Jungs 10-11 Jahre:

  1. David Sztefka
  2. Joshua Becker
  3. Nico Valentin

Jungs 12-13 Jahre:

  1. Ali Krasniqi
  2. Jamy-Lee Winkler
  3. Kevin Reichert

Jungs 14-15 Jahre:

  1. Kai Enderes
  2. Dominik Schütz
  3. Jarek Matuszak

Jungs 16-17 Jahre:

  1. Dennis Steinmetz
  2. Maikel Uzarevic
  3. Sidney Schwalbach

 

Federballturnier im Pallotti-Haus

9. Badmintonturnier mit „Rekordbeteiligung“

 

Ende Februar stand das Pallotti-Haus wieder einmal eine Woche lang ganz im Zeichen des „Federballs“.

Zum diesjährigen Badmintonturnier hatten sich sage und schreibe 71 Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 15 Jahren angemeldet, um ihre spielerischen Fähigkeiten im Einzel- oder Doppelspiel zu messen.Bild

In 3 Altersgruppen unterteilt, fanden zunächst die Vorrundenspiele im Einzel statt. Es gab sehenswerte Ballwechsel zu bestaunen und dies ist umso bemerkenswerter, da viele Spieler/innen „Newcomer“ waren, die zum ersten Mal an unserem Turnier teilnahmen. Am 4. Turniertag standen dann die Doppelteams auf dem Feld. Auch sie verschenkten keinen Punkt und viele Spiele waren heiß umkämpft.

Den Höhepunkt des Turniers bildete wieder einmal der Finaltag, an dem die besten vier Spieler/innen aus jeder Altersgruppe und die besten vier Doppelteams um den „Titel“ kämpften. Durch den Applaus der zahlreichen Zuschauer angespornt liefen einige Teilnehmer/innen zur Höchstform auf, so dass es auch an diesem Tag packende Ballwechsel und spannende Begegnungen zu sehen gab.

Bei der anschließenden Siegerehrung wurden nochmal alle Spieler/innen

für ihr „fair play“ gelobt. Pater Heuel überreichte allen Teilnehmern eine Urkunde und die bestplatzierten Spieler/innen wurden zusätzlich mit neuen Badmintonschlägern, die hoffentlich oft zum Einsatz kommen werden, für Ihre Leistung belohnt.Bild

 Abschließend sei noch angemerkt, dass es viele kleine und große Helfer gab, die die Organisatoren aus dem Fachbereich Psychomotorik unterstützten und so zu einer wirklich gelungenen Turnierwoche beitrugen. Echt klasse, vielen Dank!

Pallotti-Tag 2014

 

Pallotti-Tag 2014

 Wie in jedem Jahr fand auch der diesjährige Pallotti-Tag unter einem ganz besonderen Motto statt, das in engem Bezug zum Leben und Wirken Vinzenz Pallottis steht.

„Vinzenz Pallotti und die Kinder“ lautete es in diesem Jahr.

 

Traditionell beginnend in der Kapelle,

 Bild

 

in der die Einstimmung auf das Thema erfolgte, machten sich anschließend Jung und Alt in kleineren Gruppen auf den gemeinsamen Weg durchs Pallotti-Haus, um an verschiedenen Stationen die unterschiedlichsten Facetten des Themas zu erleben. Die gute Zusammenarbeit von Mitarbeitern des Pallotti-Hauses und Schülern der Katholischen Fachschule für Sozialpädagogik, Saarbrücken garantierte auch in diesem Jahr einen bunten Strauß an Spiel- und Bewegungsgelegenheiten aber auch die Möglichkeit, sein Können auf der handwerklich- künstlerischen Ebene zu zeigen.

An der Station „Sellemols & Annerschwo“ wurden alte Kinderspiele gespielt.

 

 Bild

Es wurde gemalt

  BildBild

und gebastelt

 

Bild 

 Kleine Kunstwerke aus Müll wurden erschaffen

 

 Bild

 Es wurde balanciert, geklettert                                                                                      

  BildBild

und geschaukelt

 

 

 

 

 

 

Ein in Eigenregie gebauter „menschlicher“ Kicker fand sowohl bei den Kindern und Jugendlichen als auch den Erwachsenen regen Anklang und lieferte bereits einen kleinen Vorgeschmack auf die anstehende Fußball-WM.

 Bild

 Nach vier sehr abwechslungsreichen, aktiven und durch das gemeinsame Tun geprägten Stunden freuten sich schließlich alle auf das Mittagessen.

An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an die Küche, die Versorgungsteams und alle, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben.

 

RWE Vertiebs AG unterstützt die Pallottiner Jugendhilfe und Bildungswerk gGmbH

Fußballfeld am Pallotti-Haus wird umgestaltet

 

  • RWE Vertrieb AG unterstützt die Pallottiner Jugendhilfe und Bildungswerk gGmbH
  • Weihnachtsspende statt Präsente

 

Neunkirchen, 11. März 2014

 

 Die RWE Vertrieb AG unterstützt die Pallottiner Jugendhilfe  in Neunkirchen mit 2.500 Euro. Mit dem Geld wird das Fußballfeld am Pallotti-Haus umgestaltet und Spielgeräte erneuert. Seit 2011 plant eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung der Kinder und Jugendlichen die Umgestaltung des vor 45 Jahren angelegten Außengeländes. In einem ersten Bauabschnitt wurden bereits die Beschilderung der Einrichtung, ein Schwimmbad und ein Spielbereich erneuert. Fast 100 Kinder aus unterschiedlichen Gruppen der Einrichtung nutzen bei trockenem Wetter das Gelände für Sport und Spiele und erfahren schulische Förderung und Entwicklungsmöglichkeiten in vielfältigen Freizeitbereichen.

 Bild

Die Fußball-AG, die von drei pädagogischen Mitarbeitern geleitet wird, ist  besonders beliebt und ermöglicht es den jungen Menschen unter Anleitung zu trainieren und zu spielen sowie dabei mit ihren Möglichkeiten Erfolge und Gemeinschaft zu erleben. „Mit der RWE-Spende kann endlich auch das Fußballfeld neu gestaltet werden“, freut sich der Pädagogische Leiter Werner Lucas. „Unsere Jungen haben aufgrund ihrer Fähigkeiten sowohl im motorischen wie auch im sozialen Bereich selten die Chance, sich in einem Fußballverein zu integrieren. Dies schmälert aber nicht die Freude am Spiel.“    Bild

 

Christian Schneider vom Individualkundenvertrieb überreichte die Spende. Seit mehreren Jahren verzichtet die RWE Vertrieb AG auf Weihnachtspräsente für Geschäftspartner. Stattdessen werden regionale Institutionen mit sozialem Charakter unterstützt. Insgesamt fließen in diesem Jahr 22.500 Euro an förderungswürdige Projekte im gesamten Vertriebsgebiet.

Kurzmitteilung

Gute Stimmung in der Gruppe Zora

Mädchen-Wohngemeinschaft der Pallottiner JugendhilfeOLYMPUS DIGITAL CAMERA
ist nach Ottweiler gezogen
Gestern hat die Pallottiner Jugendhilfe Neunkirchen zum Tag der offenen Tür in die neue Mädchen-Wohngemeinschaft in Ottweiler eingeladen. Neun junge Mädchen leben dort nun zusammen.

Von SZ-Mitarbeiterin Anika Meyer (vom 30.01.2014)
Ottweiler.   Kichernd empfing eine Mädchenrunde die Besucher im Multifunktionsraum. Der Grund der Erheiterung: Alle hatten bunte Nasen. Die rote, gelbe und grüne Fingerfarbe war eigentlich für den WG-Baum gedacht, brachte mitten im Gesicht jedoch noch mehr Spaß. An dem gemalten WG-Baum hatten sich die Bewohnerinnen und Betreuerinnen mit einem Fingerabdruck als Blatt, sowie einer Unterschrift verewigt. Nun durften sich auch alle eintragen, die sich an diesem Tag die neue Mädchen-WG der Pallottiner ansehen wollten. Das modernisierte und hübsch hergerichtete Altbaugebäude in Ottweiler liegt direkt am Bahnhof. „wir freuen uns sehr, ein Haus in derart zentraler Lage und mit solch hellen, freundlichen Zimmern gefunden zu haben“, sagte Hans-Georg Stockhausen, Geschäftsführer der Pallottiner Jugendhilfe Neunkirchen.
Die neun Mädchen zwischen 13 und 17 Jahren, die wegen unterschiedlicher Probleme nicht mehr in ihrer Familie leben können oder wollen, waren bereits im September von der Zweibrücker Str. in Neunkirchen nach Ottweiler umgezogen. Schon damals hatte Pater Herbert Heuel als geistlicher Direktor die Räume gesegnet, doch ließ er sich am Tag der offenen Tür einen zweiten Segensspruch nicht nehmen: “Jetzt müsste es halten!“, verkündete er augenzwinkernd.

Die Stimmung war gut in der Wohngruppe „Zora“. Fröhlich führten die Mädchen durch alle Räume: „Das hier ist mein Zimmer“, sagte Jessica Braun. „Es gefällt mir super gut, vor allem wegen des kleinen Balkons.“ Ein wenig Unstimmigkeiten habe es schon gegeben, wer das Zimmer mit Balkon bekommt, doch wirklichen Neid gäbe es nicht. Schließlich sind auch alle Zimmer schön und haben ihre Besonderheiten. Sie hat Adriana Colissi das Zimmer mit eigenem Waschbecken bekommen. Auf einem Regal gegenüber bewahrt sie in einem durchsichtigen Kasten eine echte Kuriosität auf. „Nicht anfassen, zerbrechlich!“, warnt ein Schild die Mitbewohnerinnen. OLYMPUS DIGITAL CAMERAEs handelt sich um die abgeworfenen Häute einer Vogelspinne und einer Schlange, die sie bei einem Praktikum bekommen hat. Auch Danielle Paul ist mir Ihrem neuen Zimmer glücklich:“In dem alten Haus war mein Zimmer im Keller. Dort war es immer dunkel und ich hatte kein Handynetz. Hier in Ottweiler ist alles besser!“ Am besten gefällt den Mädchen, dass es bis auf ein Doppelzimmer nur noch Einzelzimmer gibt.
Auch eine Küche zum gemeinsamen Kochen, ein Esszimmer, ein Wohnzimmer, ein Multifunktionsraum und drei Bäder sind vorhanden. Außerdem ein Garten, der sobald es wärmer wird, hergerichtet werden soll.
Die Betreuerin schläft in einem Zimmer mit eigenem Bad und hat außerdem ein Büro. Dagmar Ferchland, eine der fünf wechselnden Betreuerinnen, sagte:“ Das Haus in Neunkirchen war auch schön, platzte aber aus allen Nähten. Wir fühlen uns hier sehr wohl!“

Stille Nacht

b640x600Eine besondere vorweihnachtliche Überraschung hielten Pater Heuel und H. G. Stockhausen, Geschäftsleitung des Pallotti-Hauses in Neunkirchen für ihre Kinder und Jugendlichen, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bereit: Alle waren eingeladen den preisgekrönten Weihnachtsfilm “Stille Nacht” miteinander anschauen. Der besinnliche Film mit beeindruckenden Landschaftsaufnahmen und Szenen des dörflichen Lebens zu Beginn des 19. Jahrhunderts sorgte neben dem Angebot der Spätschichten für 90 beschauliche Minuten in der mitunter doch hektischen Adventszeit und stimmte die Zuschauer auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein.

Ein herzliches DANKE an die Geschäftsleitung für diese schöne Idee.

Erster Jugendhilferat gewählt

 04.12.13

Erster Jugendhilferat gewählt

 Das Pallotti-Haus hat der Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Eltern im Rahmen des Hilfeprozesses  stets eine hohe Bedeutung  zugemessen. Dies entspricht unserer christlichen Orientierung, die sich auch in unserem Leitbild widerspiegelt, ebenso wie der fachlichen, systemisch orientierten Ausrichtung unserer Arbeit mit den Familien. Nur wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen, können  gemeinsam getragene,  positive  Veränderungen  zum Wohle der Kinder/Jugendlichen und ihrer Familien umgesetzt werden.

Auf dieser Grundüberzeugung basieren alle wichtigen pädagogischen Prozesse, angefangen von der Aufnahme  über die gemeinsamen Hilfeplangespräche bis hin zur Entlassung von Kindern/Jugendlichen in unserer Einrichtung.

 Ausgelöst durch die fachlichen Debatten und das Bundeskinderschutzgesetzt haben wir seit Sommer 2011 die Beteiligung der jungen Menschen verstärkt in den Blick genommen und in einem Arbeitskreis von 6 Kindern/Jugendlichen und 6 Erwachsenen (Mitarbeiter der Wohn- und Tagesgruppen, Bereichsleiter und Pädagogischer Leiter) systematisch die Beteiligung der jungen Menschen an ihren persönlichen Hilfeprozessen, dem Zusammenleben in der Gruppe und  der Mitgestaltung der Einrichtung  bearbeitet.

 Dadurch haben wir verankert, dass jedes Kind/jeder Jugendliche auf sein Hilfeplangespräch mit dem Jugendamt bewusster und intensiver vorbereitet wird und auch vorab seine Wünsche, Beschwerden und Ziele in unserer Kurzdokumentation für das Jugendamt  schriftlich ihren Platz finden. Für die Gruppen wurden verpflichtende Gruppengespräche eingeführt und Themenbereiche wie Freizeitgestaltung, Gruppenregeln, Einführung neuer Kinder/Jugendlicher in die Gruppe u.v.m. definiert. Parallel hat sich die Sensibilität der MitarbeiterInnen aller Bereiche  erhöht, junge Menschen verstärkt  auch am Leben der Gesamteinrichtung zu beteiligen. Dies dokumentierte sich z.B. in der gemeinsam geplanten und in zwei Projektwochen im ersten Abschnitt realisierten kinderfreundlichen  Umgestaltung unseres Außengeländes.

 Zwischen Sommer- und Herbstferien 2013 wurden in allen Gruppen Gruppensprecher gewählt, aus deren Runde nun, am 02.12.13, sechs Vertreter für den Jugendhilferat  in einer geheimen Wahl von allen Gruppensprechern  gewählt wurden. Der Jugendhilferat besteht aus den  sechs Vertretern der jungen Menschen und   sechs Erwachsenen (4 Mitarbeiter aus den Wohn- und Tagesgruppen, 1 Bereichsleiterin und der Pädagogische Leiter) und soll als dauerhaftes, strukturell verankertes Gremium der Einrichtung weitere wichtige Themen bearbeiten und zur Entscheidung vorbereiten.

 Und die Gruppensprecher haben ihre Vorschläge schon mitgebracht: Neuregelung der Handy-Nutzungszeiten, Verbesserung des Außengeländes, Besprechung der Taschengeldregelungen. Für die Erwachsenen stehen zusätzlich die Erarbeitung eines Katalogs von Grundrechten im Alltag und die Beschreibung der Beschwerdewege für junge Menschen und Familien als wichtige Themen an. Es gibt also viel zu tun.

 Für den Jugendhilferat wurden von den Gruppensprechern gewählt:

Kevin Burgmüller, Leon Freiberger, Phil Haas, Jan Klein, Lara Kriger und einem weiteren Jugendlichen

Ihnen allen einen herzlichen Glückwunsch!!

 Für die Erwachsenen werden die bisherigen Mitglieder des Arbeitskreises weiter mitarbeiten.

Nach erfolgter Wahl überbrachte Pater Heuel die Glückwünsche der Geschäftsführung und warb um eine gute Zusammenarbeit mit vielen guten Ideen.

 W. Lucas

Pädagogischer Leiter