Pallotti- Soccer WM am 29. und 30. Juni punktete mit internationalem Charme und großer Fairness

Frankreichs Kicker sind doch die besten

Wenn das mal kein überraschender Ausgang der WM war: Die zwei neuen Weltmeister heißen Frankreich und Elfenbeinküste. Frankreich? Elfenbeinküste? Zwei Weltmeister? Das macht ja überhaupt keinen Sinn! Aber klar doch: Handelte es sich doch um den Pallotti Soccer Cup 2010. Seit fünf Jahren wird das beliebte Fußballturnier in schönster Regelmäßigkeit vor den Sommerferien ausgetragen, dieses Jahr ganz im Zeichen der Fußball WM in Südafrika. Um spannende Zweikämpfe, atemberaubende Pässe und sensationelle Tore zu sehen, musste nämlich niemand um den halben Globus jetten. Bei durchaus afrikanischer Hitze liefen die jungen Nachwuchstalente in der vom Saarländischen Fußballverband ausgeliehenen Soccer Arena zu Höchstleistungen auf.

Im Vorfeld bekam jede Klasse ein WM Teilnehmerland zugeordnet. Mir diesem beschäftigten sich die Schüler dann intensiv im Unterricht – da allerdings weniger mit den Messis, Rooneys und Ronaldos dieser Welt, sondern eher mit Geographie, Kultur und Geschichte der Fußballnationen. Außerdem wurden klassenübergreifend fünf Fahnen gestaltet.

Ernst wurde es dann am 29. und 30 .Juni. Trotz der hohen Temperaturen kämpften die Pallottis unter den wachsamen Augen der Schiris Jörg Herrmann und Georg Becker meist fair und mit enormem Einsatz. Zu den siebenminütigen  Spielen legte Roland Freichel, assistiert von Schüler Jan Steitz, heiße Musik auf, die für zusätzliche Motivationsschübe sorgte. Mit Hans-Georg Stockhausen hatte das lebhafte Treiben im „Käfig“ einen höchst interessierten Zaungast. „Der Einsatz der Schüler hat mich schwer beeindruckt“, lobte der neue Geschäftsführer des Pallotti Hauses den Kampfgeist der jungen Spieler.

Im Grundschulbereich qualifizierten sich Frankreich (Klasse von Trainerin Wahrheit) und Italien (Trainerin Würtz-Dreyer) für das Endspiel. Nicht weniger packend war das Finale der Mittel- und Oberstufe. Hier konnte die Elfenbeinküste (Trainerduo Gebhard/von Busch) Australien (Trainer Ernst) schlagen. Über Platz drei und vier freuten sich Spanien (Trainer Krämer) und Argentinien (Trainer Freichel).

Maßstäbe setzte das Turnier aber auch anderweitig, betonte Pater Herbert Heuel bei der Siegerehrung. Genießt doch Fair Play bei den Pallottis mindestens genauso hohe Priorität wie das sportliche Ergebnis. Der Fairnesspreis in Form eines WM Balles ging verdienter Maßen an Griechenland (Trainer Müller). Da kann sich mancher Fußball-Superstar noch eine dicke Scheibe abschneiden. Ansonsten gilt natürlich: Nach der WM ist vor der WM – schon jetzt freuen sich die Pallotti-Kicker auf den nächsten Soccer Cup, auf den sie zum Glück nicht erst bis 2014 warten müssen.

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