Praktikantin mit Minister-Posten

Praktikantin mit Minister-Posten

im Pallotti-Haus

Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer nutzte die politische Sommerpause für Praktika 2010 in Sozial-Einrichtungen.

So konnte Herr Stockhausen am 08.07.2010 seine ehemalige Chefin zu einem Katerfrühstück – Deutschland hatte tags zuvor gegen Spanien seine Chance auf die Endspiel-Teilnahme vertan – und zum „Briefing“ um 08.00 Uhr im Pallotti-Haus begrüßen.

Die Pallotti-Küche hatte ein obstreiches, gesundes, augen- und gaumenschmeichelndes Frühstück zusammengestellt.

Während die Ministerin, der Leiter der Stabstelle  für Kinder, Jugend- und Familie, Herr Ernst Ollinger, und der Pressesprecher der Ministerin, Herr Torsten Klein, sich am Frühstücksbuffet bedienten, nutzten die MitarbeiterInnen des Pallotti-Hauses die Gelegenheit ausgewählte Themen der Einrichtung, insbesondere aber die Mädchengruppe Zora, vorzustellen.

Die Ministerin dankte es den Gesprächsteilnehmern und stellte fest: „Ich kenne das Pallotti-Haus seit vielen Jahren und war und bin auch heute wieder beeindruckt von der liebevollen Atmosphäre auf die man hier trifft“.

Ab 09.15 Uhr waren dann die Männer vom weiteren Praktikumsverlauf ausgeschlossen.

Frau Ministerin und die zuständige Bereichsleiterin, Frau Trautner-Schiefer, entschwanden in die Zweibrücker Straße zur Mädchengruppe Zora.

An diesem Ferientag hatte die Gruppe Gartenarbeit, Grillen, Backen und ein Brettspiel auf ihrem Tagesprogramm.

Ähnlich wie die Mädchen, so die Ministerin, sei auch sie zunächst etwas nervös gewesen, aber nachdem erste Beziehungsängste abgebaut waren, habe man sich schnell dem Alltag gewidmet, gemeinsam gearbeitet, gebacken und gegrillt.

Ganz offenherzig fragten Jennifer, Jaqueline und Daniela nach dem Arbeitsalltag und der Ausbildung einer Ministerin, nach Hobbys und Freizeitgestaltung und ob es für ihre Kinder in der Schule problematisch sei, eine Ministerin als Mutter zu haben.

Zum Ende des Praktikumstages kamen die Mädchen zu dem Ergebnis, dass die Ministerin super nett sei und sie habe richtig gut mitgeholfen und sogar den Küchendienst gemacht. Zur Unterstreichung ihrer Einschätzung boten die Jugendlichen der Ministerin an, dass sie gerne bei ihnen einziehen könne. Zwar musste Frau Kramp-Karrenbauer dieses Angebot dankend ablehnen, aber auch sie war sehr angetan vom ersten Tag als „Praktikantin“ und versprach der Gruppe Zora sie zu einer Sitzung des Bundestages nach Berlin einzuladen.

Dass sich die Praktikantin für einen Besuch in der Wohngruppe Zora entschlossen hat, kam nicht nur bei den Mädchen gut an, wie Frau Ferchland und Frau Brück bestätigten. „Natürlich sind wir in gewisser Weise auch stolz darauf, dass wir für den Praktikumsbesuch ausgewählt wurden, weil das auch eine Anerkennung unserer Arbeit ist“, so die Mitarbeiterinnen.(HGS)

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