Klima- und Naturprojekt: Besser essen lernen

Im Rahmen des Klima- und Naturprojektes der Stadt Neunkirchen nahm unsere Klasse während der Zeit vom 4. bis 6. Mai 2011 an einer Veranstaltung mit dem Thema: „Besser essen lernen“  auf der Biberburg, Schullandheim Berschweiler teil.

Zusammen mit zwei weiteren Klassen unserer Schule aus der Mittelstufe verbrachten wir 3 erlebnisreiche und sehr informative Tage, welche wir nicht missen möchten.

Das Thema wurde uns bereits durch die hervorragende, gesundheitsbewusste Verköstigung auf der Biberburg sehr nahe gebracht.

Frau Graf führte uns mit viel Empathie und Engagement während der gesamten Zeit durch unser Projekt.

Nach Aufnahme, Zimmerzuweisungen, Betten beziehen und Stärkung am Mittag begann am 4. Mai unser Projekt.

Frau Graf hatte bereits mit ihrer Assistentin in Esssaal des Schullandheimes einen Ernährungsparkcour mit 8 unterschiedlichen Stationen aufgebaut.

Die Klasse wurde paarweise in Gruppen aufgeteilt. Mit Hilfe einer Liste zur Ernährungswerkstatt mussten die Schüler einzelne Stationen bearbeiten und dazu gehörige Fragen beantworten.

  1. Station: Hast du Geschmack?   Brotsorten finden
  2. Station: Viel oder Wenig?   Wie viel Zucker ist in den Lebensmitteln?
  3. Station: Ein wenig Bewegung!   Energie abbauen
  4. Station: Riechstation;   Verschiedene Gerüche erkennen
  5. Station: Fühl mal!    Getreidesorten und Lebensmittel ertasten
  6. Station: Alles Saft?    Getränke schmecken
  7. Station: Was bin ich?    Schmecken und Gemüse finden
  8. Station: Hmm Lecker!    Lieblingsgerichte finden und aufschreiben.

Alle Schüler nahmen hoch motiviert und mit viel Interesse dieses Angebot wahr, was anhand der Fotokollage ersichtlich ist.

Nach dem leckeren Abendessen konnten die Kinder ihre Freizeit am nahegelegenen Bach, an einem Schlafbaumhaus, Niedrigklettergerüst, Volleyballfeld oder im Gruppenraum genießen.

Am nächsten Morgen  lud uns Frau Graf  zu einer Besichtigung der Käserei Hirzweiler ein.

Mit dem Gruppenbus der Biberburg wurden wir nach Hirzweiler transportiert.

Die Schüler hatten die Gelegenheit anhand eines informativen Filmes einen ersten Eindruck über die Schritte zur  Herstellung eines Käses zu erhalten.

–          Transport der Milch zur Käserei

–          Pastorisierung der Milch durch Erhitzen auf 72 Grad.

–          Zufügen von Milchsäurebakteriekulturen und Laben zum Gären der Milch.

–          Ruhezeit der Milch und ständige Kontrolle

–          Absieben von Bruch und Molke

–          Abfüllen des Käsebruchs in Formen, welche im Salzbad kontrolliert gewendet wird.

–          Tägliches Wenden des Käses während der Ruhezeit – Käsepflege.

Anschließend hatten die Schüler die Gelegenheit, die Informationen aus dem Film vor Ort zu beobachten.

Auch der Gaumen durfte testen, ob die Herstellung des Käses erfolgreich war.

Am Nachmittag sollten die Schüler ihr Wissen in eigener Produktion unter Beweis stellen.

Anhand eines Rezeptes für einen Schokolodenkuchen, der auf eine Person abgestimmt war, sollten die Schüler in Kleingruppen einen Kuchenteig herstellen.

Zuerst waren die mathematischen Fähigkeiten gefragt, nämlich das Rezept auf  die Schüleranzahl der Gruppe umzurechnen.

Nun ging es an das Abwiegen und Verrühren der Zutaten. Der fertige Teig wurde in verschließbare Glasgefäße abgefüllt und im Backofen gebacken.

Während der Backzeit hatten die Schüler die Gelegenheit, durch ihre eigene Körperkraft ihre eigene Butter herzustellen.

In verschließbare Gläser wurde Schlagsahne eingefüllt. Beim konstanten Schütteln beobachteten die Schüler, wie nach und nach Butter entstand.

Die fertigen Kuchen und die selbst hergestellte Butter durften die Kinder am nächsten Tag mit nach Hause nehmen

Für alle Schüler und auch für uns Lehrer war es bedauerlich, dass wir bereits am 6. Mai wieder zurückfahren mussten.

Ein ganz besonderer Dank gebührt Frau Graf, die uns mit ihrem Engagement ansteckte und den Schülern ein unvergessliches Erlebnis bereitete.

Ebenfalls danken wir dem gesamten Personal auf der Biberburg, das uns so liebevoll aufgenommen und betreut hat.

Auch der Stadt Neunkirchen gebührt unser Dank und vor allem unserer Schulleitung, denn ohne ihre Zustimmung und ihrem Einsatz, wären wir um so schöne Erfahrungen ärmer. (Schule)

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