Was macht ein Nashorn in der Bank?

Stimmungsvoller Ausklang des Adventsbasars in der Bank 1 Saar – Eröffnung des Weihnachtsmarktes bei Leitern-Wagner

 

Bank 1 Saar-Kunde sein lohnte sich am zweiten Freitag im Advent ganz besonders: Nicht nur, dass man in der Filiale am Unteren Markt wie schon an den beiden Tage zuvor originelle handwerkliche Geschenke und leckere Plätzchen erwerben konnte. Es gab auch ein weihnachtliches Mini-Konzert – Chorgesang, begleitet von Blockflöte, Keyboard und Gitarre – und die Antwort auf die noch nie hinlänglich erörterte Frage, was ein Nashorn eigentlich so im kalten Winter treibt: „Es wärmt sich am Lagerfeuer den Hintern und stülpt auf das Horn eine Kaffeemütze“, zitierten Alexander, Luca und Kai das launige Gedicht von Heinrich Hannover. Aber spätestens bei den „drei Litern Korn“, die sich das Nashorn zum Aufwärmen hinter die Binde kippt, war klar: „Die Geschichte ist doch erlogen.“

Etwas tiefer zielte die Parabel von den 86400 Euro, die jeden Tag auf einem imaginären Konto eingehen. „Was würden wir damit anfangen“, fragte Schulleiterin Agnes Schaadt-Lentes in die Runde. „Bedingung ist, dass man nichts davon sparen kann. Was bis Mitternacht nicht ausgegeben wurde, verfällt.“ Genauso ist es mit den 86400 Sekunden eines jeden neuen Tages, den wir erleben dürfen: „Was wir nicht gelebt haben, ist für immer verloren.“

Ganz und gar nicht verloren war der Vormittag für alle Anwesenden in der Schalterhalle. „Wir haben unseren Schulalltag gern dafür unterbrochen, um ihnen Danke zu sagen“, sprach Agnes Schaadt-Lentes den 40 Pallotti-Grundschülern aus dem Herzen. Schon zum dritten Mal war die Bank 1 Saar Gastgeber des Pallotti Adventsmarktes. Für die Bestückung des selbigen waren Lehrer und Schüler dieses Jahr noch einen Zahn kreativer gewesen: Zu den Klassikern wie Vanillekipferl und Ausgestochenem, Holzsternen, Kerzen und Grußkarten gesellten sich Patchworkvögel und Blumentopfschneemänner, große hölzerne Engel und Kerzen, genähte Stiefelsäckchen und kunstvolle Faltschachteln. Der Erlös all der schönen Dinge fließt in das Projekt „Schulhofgestaltung“, das beim Förderverein derzeit höchste Priorität genießt. „Unser alter Pausenhof ist trist und traurig“, betonte die Schulleiterin. „Es gibt nichts mehr zum Austoben, Spielen und Klettern.“

Filialleiter Mathias Bähr erinnerte an Maria und Josef, die in Bethlehem ohne Erfolg an Türen geklopft und um Quartier gebeten hatten. „Unsere Tür wird für euch nie verschlossen sein“, versprach er den Kindern. Diese erklommen anschließend zusammen mit ihren Betreuern den Hüttenberg. Dort sorgten sie mit ihrem an diesem Tag zum zweiten Mal präsentierten Programm für eine gelungene Eröffnung des kleinen, aber feinen Weihnachtsmarktes der Firma Leitern-Wagner. (Schule)

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s