Die Klassenschweine

Ein Bericht aus der Sicht eines Schülers

Camera 12MP-9LEAm Donnerstag, den 21.6.12 legten wir, die Klasse 6/7 H uns Klassenschweine zu. Um 8:30 Uhr fuhren wir mit dem Fahrdienst der Pallotti-Schule nach Käshofen, um uns bei Schweinezüchter Hoffmann zwei Ferkel auszusuchen. Diese wurden im Anhänger von Eberhard Weichel, einem Erzieher des Kinderbauernhofes Richtung Martinshöhe, wo der Kinderbauernhof liegt, transportiert. Nachdem wir die Schweine in den Hänger geladen hatten, durften wir noch 2 Wochen alte Ferkel Camera 12MP-9LEauf den Arm nehmen und streicheln. Danach wurden wir im Garten des Züchters äußerst gastfreundlich mit Apfelschorle, Schokolade und Vanillewaffeln bewirtet und eröffneten eine Interviewrunde über den Umgang mit Ferkeln.  Ferkel müssen 4 Wochen Camera 12MP-9LEbei der Mutter bleiben, bevor sie eigenständig gedeihen. Nach 8 Wochen wiegen sie dann 25 – 30 kg. Und noch einmal nach 8 1/2 wochen wird das Schwein im Schlachthof gemästet, bis es nach 4 Monaten geschlachtet werden kann. Die Mastzeit beträgt also insgesamt 7 Monate. Ein Ferkel kostet etwa 70 Euro.  Geschlachtet werden kann es ab 100 kg. Nachdem wir dies wussten, bedankten wir uns und verließen den Hof. Die Schweine stehen nun auf der Martinshöhe und wir freuen Camera 12MP-9LEuns auf den Schlachttag. Unser besonderer Dank geht an das Züchterpaar Hoffmann und ihre Mitarbeiter dür die Schweine und die Gastfreundschaft. Außerdem möchten wir uns bei Eberhard Weichel und der Gruppe Tigerbande für die große Hilfe beim Transport und der Unterbringung der Tiere bedanken. Und bei unserem Lehrer E. v. Busch, der dieses Projekt angeregt und ermöglicht hat.  (Lucas Kluck)

Besuch bei den Schweinen auf der Martinshöhe

Mein Tag bestand heute außer Schule auch darin, die Schweine, die sich unsere Klasse vor ungefähr 5 Monaten bei Schweinezüchter Hoffmann in Käshofen zugelegt hatte, zu versorgen und zu pflegen. Wer sich erinnern kann weiß, dass wir uns damals zwei Bio-Mastschweine gekauft hatten und sie mit den Kindern des Kinderbauernhofs Martinshöhe als unsere Mastferkel auf natürliche Art zu päppeln und zu schlachten. Damals waren es nur ganz kleine Ferkel. Jetzt sind sie um das fünffache gewachsen. Sie sind quicklebendig und zutraulich geworden und können bald zum Schlachthof gebracht werden. Wir sind alle sehr stolz darauf, dass wir selbst diese Schweine mästen konnten. Allerdings wäre das nicht ohne unsere treuen Helfer vom Bauernhof Martinshöhe möglich gewesen. Unser großes Geheimnis zur erfolgreichen Mast war, dass wir nur mit Obst, Gemüse, Getreide und Kaninchenleckereien diese Tiere in der kurzen Zeit so groß bekommen haben. In diesem Sinne unser Appell: Schweine müssen artgerecht leben können und natürliches Futter bekommen. Unser Erfolg ist allerdings auch mit Wehmut verbunden. Die Schweine haben wir sehr ins Herz geschlossen. Darum sind wir aber stolz auf unsere Leistung. Wir die Klasse 7/8 H haben bewiesen, dass es auch ohne Massentierhaltung klappt und dabei wieder einmal unsere Leistung als Team in Einklang mit der Natur zu leben unter Beweis gestellt haben. (Lucas Kluck)

 

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